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Forscher entdecken frühen Biomarker für Hautalterung vor sichtbaren Veränderungen

Ein Forscherteam unter der Leitung der Hiroshima University hat ein neues Verfahren entwickelt, das Hautalterung bereits im Frühstadium nachweisen kann. Grundlage sind subtile Veränderungen der molekularen Organisation des dermalen Kollagens, die auftreten, noch bevor sichtbare Schäden am Kollagennetzwerk entstehen. Die Methode ermöglicht es, frühe Alterungsprozesse der Haut zu erkennen, bevor eine Ausdünnung oder Fragmentierung der Kollagenfasern sichtbar wird. Verantwortlich dafür sind Veränderungen der molekularen Organisation und der supramolekularen Chiralität, also der räumlichen Anordnung des Kollagens.

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Mehr als jede zehnte Krebserkrankung könnte auf Übergewicht zurückzuführen sein

Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) tragen Übergewicht und Adipositas zu deutlich mehr Krebserkrankungen bei als bislang angenommen. Bei einer Berücksichtigung der Risikofaktoren lassen sich über zehn Prozent aller Krebsleiden auf erhöhtes Körpergewicht zurückführen – fast doppelt so viele wie bisherige Schätzungen vermuten liessen. DKFZ-Epidemiologe Hermann Brenner hat mit seinem Team die Daten von 458'543 Frauen und Männern analysiert, die in der britischen «UK Biobank» gespeichert waren. Die Teilnehmenden wurden im Median fast zwölf Jahre lang beobachtet. Während dieses Zeitraums traten mehr als 50'000 neue Krebserkrankungen auf.

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Neuer Bluttest kann das Alzheimer-Risiko Jahre vor ersten Symptomen erkennen

Ein neuer Bluttest könnte helfen, das Risiko für Alzheimer bereits Jahre vor dem Auftreten erster Symptome besser einzuschätzen. Eine internationale Studie unter der Leitung des Mass General Brigham Neuroscience Institute zeigt, dass hohe Werte des Biomarkers p-tau217 mit einem deutlich erhöhten Risiko für eine spätere kognitive Beeinträchtigung verbunden sind. Für die Untersuchung werteten die Forschenden Daten aus sechs Beobachtungsstudien und einer klinischen Studie in Nordamerika, Japan und Australien aus. Insgesamt wurden 2'684 ältere Personen ohne kognitive Einschränkungen einbezogen. Zu Beginn der Studie wurden Blutproben analysiert und zusätzlich Positronen-Emissions-Tomografien durchgeführt. Anschliessend überprüften die Forschenden die geistige Leistungsfähigkeit der Teilnehmenden jährlich.

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Forscher züchten erstmals winzige Blutgefässe gezielt im Labor

Forschende des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich feinste Blutgefässe gezielt züchten lassen. Die Technik könnte künftig die Herstellung künstlicher Gewebe und Organe verbessern, da diese auf funktionierende Kapillarnetzwerke für ihre Blutversorgung angewiesen sind. Während sich grössere Blutgefässe bereits im Labor herstellen lassen, bereitet die Züchtung kleinster Kapillaren bislang grosse Schwierigkeiten. Herkömmliche Verfahren führten häufig zu ungeordneten Zellansammlungen statt zu den benötigten feinen Blutgefässen.

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Museen, Theater und Kino könnten zu einem langsameren biologischen Altern beitragen

Regelmässige Besuche von Museen, Theatern, Kinos und anderen kulturellen Veranstaltungen könnten dazu beitragen, den biologischen Alterungsprozess zu verlangsamen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Institute of Science Tokyo, in der der Zusammenhang zwischen kultureller Aktivität und dem sogenannten physiologischen Alter untersucht wurde. Das physiologische Alter beschreibt, wie gut der Körper funktioniert, und kann deutlich vom tatsächlichen Lebensalter abweichen. Für ihre Untersuchung analysierten die Forschenden Daten von 1'899 Erwachsenen ab 50 Jahren, die an der langfristigen «English Longitudinal Study of Ageing» teilnahmen. Dabei wurden unter anderem Haushaltseinkommen, Erwerbstätigkeit und chronische Erkrankungen berücksichtigt, um deren Einfluss auf die Ergebnisse möglichst auszuschliessen.

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Gesunder Darm: Ballaststoffe und Intervallfasten zeigen ähnliche Wirkung

Nicht nur die Zusammensetzung des Darmmikrobioms, sondern auch die Menge der Darmbakterien könnte entscheidend für die Gesundheit sein. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Hohenheim. Die neuen Erkenntnisse könnten den Blick auf Ernährung, Darmgesundheit und künftige Therapien grundlegend verändern. Bisher lag der Fokus der Forschung vor allem darauf, welche Bakterien im Darm vorkommen. Die aktuelle Studie zeigt jedoch, dass auch die Anzahl der Mikroorganismen eine wichtige Rolle spielt.

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Migräne: Ohrakupunktur zeigt positive Wirkung auf Schmerzen und Gehirnaktivität

Eine Akupunkturbehandlung am Ohr kann Migräneschmerzen lindern und die Auswirkungen der Erkrankung auf den Alltag verringern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung der University of Southern Santa Catarina. Die positiven Effekte hielten bis zu 30 Tage nach der Behandlung an. Zusätzlich konnten die Forscher mithilfe der Hämoenzephalografie Veränderungen der Sauerstoffsättigung im präfrontalen Cortex des Gehirns nachweisen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Aurikulotherapie eine sinnvolle Ergänzung der Schmerzbehandlung sein könnte.

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KI-gesteuerte Hirnstimulation verbessert Gehen bei Parkinson-Patienten deutlich

Menschen mit Parkinson, die unter Gehstörungen leiden, könnten ihre Beweglichkeit künftig deutlich verbessern. Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und des Universitätsspitals Lausanne (CHUV) haben gemeinsam mit dem Medizintechnikunternehmen Medtronic eine KI-gestützte Form der Tiefen Hirnstimulation (THS) entwickelt, die sich in Echtzeit an die Bewegungen der Patienten anpasst. Die Tiefe Hirnstimulation wird seit mehr als drei Jahrzehnten zur Behandlung motorischer Störungen eingesetzt. Weltweit haben bislang über 200'000 Patienten entsprechende Implantate erhalten. Diese senden kontinuierlich elektrische Impulse an bestimmte Hirnregionen, um Symptome wie Zittern und Muskelsteifheit zu reduzieren.

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Neues Polymermaterial könnte schwere Röntgenschürzen künftig überflüssig machen

Ein leichtes und flexibles Polymermaterial könnte künftig die schweren Röntgenschürzen ersetzen, die heute in Spitälern und medizinischen Einrichtungen zum Schutz vor Strahlung eingesetzt werden. Nach Angaben der University of Waterloo bietet das neu entwickelte Material einen vergleichbaren Schutz vor Röntgenstrahlung, reduziert das Gewicht der Schutzkleidung jedoch um nahezu 90 Prozent. Damit könnte die Belastung für medizinisches Fachpersonal deutlich sinken, da viele Beschäftigte aufgrund der schweren Schutzkleidung regelmässig über Rücken- und Nackenschmerzen klagen.

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Roche erhält Zulassung für neuen Test zur gezielteren Behandlung von Prostatakrebs

Roche hat von der US-Arzneimittelbehörde FDA die Zulassung für einen neuen Diagnostiktest erhalten. Der Test hilft dabei, bei Patienten mit Prostatakrebs einen bestimmten biologischen Marker nachzuweisen. Dadurch kann festgestellt werden, ob eine gezielte Behandlung mit dem Medikament TRUQAP® infrage kommt. Der sogenannte VENTANA® PTEN (SP218) RxDx Assay ist der erste zugelassene immunhistochemische Begleittest zur Bestimmung eines PTEN-Verlusts bei Prostata-Adenokarzinomen.

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Nach fünfjähriger Sanierung: Marie-Colinet-Haus stärkt Medizin und Familienversorgung

Die Insel Gruppe hat das vollständig erneuerte Marie-Colinet-Haus heute im Beisein von Regierungsrat Pierre Alain Schnegg feierlich eröffnet. Innerhalb der bestehenden Gebäudehülle ist ein modernes Spital entstanden, das die Versorgung in der Frauenheilkunde, der Neonatologie und der Augenheilkunde nach modernsten Standards ermöglicht. Die Frauenklinik und die Neonatologie der Kinderklinik werden das Gebäude im August 2026 beziehen, die Augenklinik folgt im September 2026.

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Studie zeigt: Darmbarriere wichtiger als Darmbakterien fürs gesunde Altern

Eine neue wissenschaftliche Studie des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena sorgt derzeit in der Alterns- und Mikrobiomforschung für Aufmerksamkeit. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass die zunehmenden Probleme des Mikrobioms im vorgerückten Alter offenbar nicht primär durch die Darmbakterien selbst entstehen, sondern durch eine nachlassende Immunüberwachung in der Darmbarriere. Damit rückt eine Struktur in den Mittelpunkt, die bislang eher stiefmütterlich behandelt wurde, nun aber in der modernen Präventionsmedizin und Longevity-Forschung zunehmend diskutiert wird: die Darmbarriere. Denn just dort sitzt ein Grossteil unseres Immunsystems.

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KI erkennt Schmerzen künftig anhand kleinster Gesichtsbewegungen und Herzsignale

Forscher der Rutgers University messen Schmerzen künftig anhand winziger Gesichtsbewegungen, die selbst geübte Beobachter kaum wahrnehmen können. Eine speziell trainierte Software mit Künstlicher Intelligenz analysiert die Signale innerhalb weniger Sekunden. Das Forschungsteam um Elizabeth Torres und ihre Doktorandin Mona Elsayed verfolgt das Ziel, eine einheitliche Schmerzskala zu entwickeln. Da jeder Mensch eine unterschiedliche Schmerzschwelle besitzt, sollen körpereigene Signale künftig eine objektivere Bewertung ermöglichen.

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Alzheimer-Studie untersucht Schutzfaktoren für Denk- und Gedächtnisleistung

Ein gesundes Gehirn schützt die Denk- und Gedächtnisfähigkeiten vor den frühen Auswirkungen von Alzheimer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Murdoch University in Zusammenarbeit mit AdventHealth. Manche Menschen erhalten jedoch ein hohes Ausmass der geistigen Leistungsfähigkeit aufrecht, obwohl ihre Gehirne bereits frühe Anzeichen einer Erkrankung aufweisen. Daher wollten die Forscher wissen, wie es zu diesem Phänomen kommt. Umfassende Analyse Forschungsleiterin Kelsey Sewell von der Murdoch University und ihr Team haben untersucht, warum manche Gehirne resilienter sind als andere. Zudem haben die Experten analysiert, ob Faktoren wie die Bildung, der sozioökonomische Status und die Gesundheit des Gehirns einen Unterschied machen. Mit diesen Erkenntnissen könnten frühere und gezieltere Strategien zur Minimierung der Auswirkungen der Krankheit auf das Gedächtnis und die Denkfähigkeit entwickelt werden, heisst es.

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Studie zeigt: Schlaganfälle steigen wieder – ethnische Ungleichheit wächst

Nach Jahrzehnten des Rückgangs steigen Schlaganfälle wieder an. Dafür verantwortlich ist der Zuwachs in manchen ethnischen Minderheiten und die Konzentration bei sozioökonomisch benachteiligten Gruppen, wie eine Studie des King’s College London zeigt. Den Experten nach spiegeln sie grössere Muster wider, die weltweit in diversen städtischen Bevölkerungen zu beobachten sind. Dabei handelt es sich um immer grösser werdende gesundheitliche Ungleichheiten.

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Exoskelett mit Hirnsteuerung gibt Gelähmten neue Hoffnung auf Mobilität

Mit einem von Gehirnströmen gesteuerten Exoskelett und einer sensorischen Rückmeldung der tatsächlich ausgeführten Bewegungen wollen Experten des California Institute of Technology und der Keck School of Medicine sowie der University of California Irvine Menschen mit Rückenmarksverletzungen oder anderen Krankheiten wieder gehen lassen. Als Testperson diente eine gelähmte 50-Jährige. Sie benötigte zehn Übungseinheiten, um mit dem Exoskelett sicher gehen zu können.

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Royal Mansour Casablanca positioniert Spa 2026 als globales Zentrum für Longevity

Die Royal Mansour Collection steht für luxuriöse Gastlichkeit auf höchstem Niveau und ist auch für internationale Gäste ein fester Begriff im Premiumsegment. Mit dem neuen Konzept für 2026 positioniert sich das Royal Mansour Casablanca als urbanes Wellness-Ziel mit globaler Strahlkraft – ein Ansatz, der den wachsenden Trend zu ganzheitlichen Reisen und Longevity-Angeboten widerspiegelt. Im Herzen von Casablanca, nur wenige Schritte vom Hafen und dem Art-Déco-Zentrum der Stadt entfernt, verbindet das Royal Mansour Casablanca die Energie der Metropole mit einer ruhigen, klaren Form von Luxus. An der Avenue des Forces Armées Royales gelegen, vereint das Haus urbanes Leben mit einem Rückzugsort, der bewusst Distanz zum Trubel schafft.

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