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Gesundheitsökonom (FH): Weiterbildung für Management und Digitalisierung

Steigende Kosten, Reformdruck und die fortschreitende Digitalisierung verändern das Gesundheitswesen grundlegend. Gefragt sind Fachkräfte, die medizinische Versorgung und wirtschaftliche Anforderungen miteinander verbinden können. Die berufsbegleitende Hochschulweiterbildung „Gesundheitsökonom (FH)“ vermittelt genau diese Kompetenzen. Das Gesundheitswesen steht vor weitreichenden Veränderungen. Mit der im Juli verabschiedeten Reform der gesetzlichen Krankenversicherung reagiert die Politik auf die angespannte finanzielle Lage der Krankenkassen. Leistungserbringer sollen wirtschaftlicher arbeiten, Ausgaben sollen begrenzt und Beiträge möglichst stabil gehalten werden. Gleichzeitig darf die Qualität der medizinischen Versorgung nicht leiden.

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Gesundheitsökonom (FH): Weiterbildung zwischen Medizin, Management und Karriere

Ein Spital muss Menschen bestmöglich versorgen und zugleich mit Personal, Geld und Zeit verantwortungsvoll umgehen. Gesundheitsökonomen bewegen sich genau in diesem Spannungsfeld. Sie verbinden medizinische Abläufe mit wirtschaftlichem Denken und helfen Einrichtungen, Versicherungen und soziale Dienste bei fundierten Entscheidungen. Die Bezeichnung „Gesundheitsökonom (FH)“ kann allerdings missverstanden werden. Beim hier vorgestellten Bildungsweg handelt es sich um eine Hochschulweiterbildung mit Zertifikat, nicht um einen Bachelor- oder Masterabschluss. Welche Aufgaben sich daraus ergeben und für wen sich die Qualifikation lohnt, zeigt dieses Berufsporträt.

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Forscher entdecken frühen Biomarker für Hautalterung vor sichtbaren Veränderungen

Ein Forscherteam unter der Leitung der Hiroshima University hat ein neues Verfahren entwickelt, das Hautalterung bereits im Frühstadium nachweisen kann. Grundlage sind subtile Veränderungen der molekularen Organisation des dermalen Kollagens, die auftreten, noch bevor sichtbare Schäden am Kollagennetzwerk entstehen. Die Methode ermöglicht es, frühe Alterungsprozesse der Haut zu erkennen, bevor eine Ausdünnung oder Fragmentierung der Kollagenfasern sichtbar wird. Verantwortlich dafür sind Veränderungen der molekularen Organisation und der supramolekularen Chiralität, also der räumlichen Anordnung des Kollagens.

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Studie warnt vor zweifelhaften KI-Daten für medizinische Diagnosemodelle

Manche KI-Modelle zur Vorhersage von Schlaganfällen und dem Diabetes-Risiko beruhen auf Datensätzen, deren Ursprung sich nicht verifizieren lässt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Queensland University of Technology und des Australian Center for Health Services Innovation. Untersucht wurden zwei häufig heruntergeladene Gesundheitsdatensätze der Plattform Kaggle. Die Forscher warnen, dass deren fehlende Herkunftsnachweise die Zuverlässigkeit medizinischer KI-Modelle und klinischer Anwendungen infrage stellen.

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Benito Rigert übernimmt Leitung Human Resources im Spital Muri ab September 2026

Benito Rigert wurde vom Stiftungsrat als neuer Leiter Human Resources und Mitglied der Spitalleitung des Spitals Muri ernannt. Er tritt seine neue Funktion im September 2026 an und folgt auf Daniela Burri, die zum Kantonsspital Zug wechseln wird. Der 58-jährige Benito Rigert aus Muhen AG verfügt über langjährige Führungserfahrung im strategischen und operativen Human Resources Management in verschiedenen Branchen.

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143 neue Berufsleute stärken Gastronomie, Gewerbe, Gesundheit, Handwerk und Wirtschaft

143 Lernende aus Innerrhoder Lehrbetrieben haben ihr Qualifikationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Sie verstärken künftig zahlreiche Branchen – vom Handwerk über Gesundheit, Gastronomie und Tourismus bis hin zu Handel, Industrie und Dienstleistungen. Das Erziehungsdepartement gratuliert den jungen Berufsleuten zum Abschluss und wünscht ihnen für ihren weiteren Weg viel Erfolg. Dieses Jahr wurden 150 Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger zu den Schlussprüfungen angemeldet. 134 Lernende konnten ihr eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) und 9 ihr eidgenössisches Berufsattest (EBA) in Empfang nehmen. Drei Lernende haben die Berufsmaturität erfolgreich abgeschlossen. Sieben EFZ-Kandidaten haben die Anforderungen des Qualifikationsverfahrens nicht erfüllt. Die EBA-Kandidatinnen und -Kandidaten haben alle bestanden. Die Teilprüfung 2026 haben insgesamt 21 Kandidatinnen und Kandidaten in verschiedenen Berufen absolviert.

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Inselspital Bern: Georgios Mantokoudis wird neuer Klinikdirektor und HNO-Chefarzt

Die Geschäftsleitung der Insel Gruppe hat Prof. Dr. med. Georgios Mantokoudis per 1. August 2026 zum neuen Klinikdirektor und Chefarzt der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Kopf- und Halschirurgie ernannt. Gleichzeitig übernimmt er eine ordentliche Professur für Oto-Rhino-Laryngologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Bern. Georgios Mantokoudis folgt auf Prof. Dr. med. Marco Caversaccio, der per 31. Juli 2026 ausserordentlich emeritiert wird, nachdem er seine Anstellung um ein Semester verlängert hatte.

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Sandra Hürlimann übernimmt interimistisch die Leitung der Pathologie am LUKS

Der Verwaltungsrat der LUKS Gruppe hat Dr. med. Sandra Hürlimann, bisherige Co-Chefärztin der Pathologie am Luzerner Kantonsspital (LUKS), per 1. Juli 2026 zur Chefärztin Pathologie ad interim gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. med. Joachim Diebold an, der Ende April 2026 pensioniert wurde. Dr. med. Sandra Hürlimann absolvierte ihr Medizinstudium von 1990 bis 1996 an der Universität Zürich und promovierte zwei Jahre später am Anatomischen Institut der Universität Zürich. 2004 erlangte sie den Facharzttitel für Pathologie, 2019 den Schwerpunkttitel Molekularpathologie. Ergänzend absolvierte sie den CAS „Personalized Molecular Oncology“ an der Universität Basel.

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Prof. Dr. med. Andreas Christe wird neuer Chefarzt der Radiologie im Spital Emmental

Der Verwaltungsrat des Spitals Emmental hat Prof. Dr. med. Andreas Christe zum neuen Chefarzt und Leiter des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie gewählt. Er folgt auf Dr. med. Urspeter Knecht. „Mit Prof. Dr. med. Andreas Christe gewinnen wir eine Persönlichkeit, die klinische Exzellenz, wissenschaftliche Innovationskraft und Führungserfahrung vereint. Seine profunde überregionale Verankerung, sein vertieftes Verständnis für universitäre sowie nicht-universitäre Spitalsysteme, seine Expertise in der modernen Bildgebung und sein Engagement für die Weiterentwicklung der Radiologie machen ihn zur idealen Besetzung für diese wichtige Führungsfunktion“, sagt Regula Feldmann, CEO des Spitals Emmental.

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Kantonsspital Uri: Wohlfühlarchitektur und moderne Medizin im Herzen der Zentralschweiz

Wer im Kanton Uri medizinische Hilfe braucht, findet sie in Altdorf – im Kantonsspital Uri (KSU). Das Spital versorgt die rund 38'500 Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons mit einer breiten medizinischen Grundversorgung, rund um die Uhr, stationär und ambulant. Seit dem Bezug des modernen Neubaus im Sommer 2022 steht der Bevölkerung eine der zeitgemässesten Spitalinfrastrukturen der Zentralschweiz zur Verfügung. Das Kantonsspital Uri ist eine selbständige Unternehmung des öffentlichen Rechts. Sein Auftrag ist im Gesetz über das Kantonsspital Uri sowie im Leistungsauftrag des Landrates verankert: bedarfsgerechte, qualitativ hochwertige Spitalversorgung zu tragbaren Kosten – für alle Urnerinnen und Urner.

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HUG Genf: Das Universitätsspital im Porträt – Forschung, Finanzen und Medizin

Am 24. Juni 2026 meldet Frankreich den ersten Ebola-Fall auf europäischem Boden seit Beginn des aktuellen Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo. Betroffen ist ein Arzt, der zuvor im Einsatzgebiet gearbeitet hatte. Die französischen Gesundheitsbehörden reagierten umgehend. Gleichzeitig richtete sich der Blick nach Genf. Hier hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihren Hauptsitz. Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus mahnte zur Besonnenheit, lobte die schnelle Reaktion der Behörden und erinnerte an die enormen Risiken, denen medizinische Einsatzkräfte in Epidemiegebieten täglich ausgesetzt sind. Doch Genf ist weit mehr als der Sitz der WHO. Von hier aus koordiniert Médecins Sans Frontières (MSF) zahlreiche internationale Hilfseinsätze. Und hier befinden sich die Hôpitaux Universitaires de Genève (HUG) mit dem einzigen Labor der biologischen Sicherheitsstufe 4 (BSL-4) der Schweiz – jenem Hochsicherheitslabor, in dem einige der gefährlichsten Krankheitserreger der Welt untersucht werden. Ebola gehört seit vielen Jahren zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten der dortigen Forschung.

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Insel Gruppe wählt Agostino Mattei neu in den Verwaltungsrat des Universitätsspitals

Die Generalversammlung hat am 12. Juni 2026 Agostino Mattei neu in den Verwaltungsrat der Insel Gruppe gewählt. Er ergänzt das strategische Führungsgremium mit umfassender klinischer Expertise, langjähriger Führungserfahrung sowie einem ausgeprägten Verständnis für Innovation, Digitalisierung und die Weiterentwicklung universitärer Medizin.

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Neues Polymermaterial könnte schwere Röntgenschürzen künftig überflüssig machen

Ein leichtes und flexibles Polymermaterial könnte künftig die schweren Röntgenschürzen ersetzen, die heute in Spitälern und medizinischen Einrichtungen zum Schutz vor Strahlung eingesetzt werden. Nach Angaben der University of Waterloo bietet das neu entwickelte Material einen vergleichbaren Schutz vor Röntgenstrahlung, reduziert das Gewicht der Schutzkleidung jedoch um nahezu 90 Prozent. Damit könnte die Belastung für medizinisches Fachpersonal deutlich sinken, da viele Beschäftigte aufgrund der schweren Schutzkleidung regelmässig über Rücken- und Nackenschmerzen klagen.

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Studie zeigt: Darmbarriere wichtiger als Darmbakterien fürs gesunde Altern

Eine neue wissenschaftliche Studie des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena sorgt derzeit in der Alterns- und Mikrobiomforschung für Aufmerksamkeit. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass die zunehmenden Probleme des Mikrobioms im vorgerückten Alter offenbar nicht primär durch die Darmbakterien selbst entstehen, sondern durch eine nachlassende Immunüberwachung in der Darmbarriere. Damit rückt eine Struktur in den Mittelpunkt, die bislang eher stiefmütterlich behandelt wurde, nun aber in der modernen Präventionsmedizin und Longevity-Forschung zunehmend diskutiert wird: die Darmbarriere. Denn just dort sitzt ein Grossteil unseres Immunsystems.

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Mini-Roboter für Chirurgie und Biopsien arbeitet ohne Motor nur mit Magnetfeldern

Forscher der Nanyang Technological University (NTU) haben einen nur 4,4 Millimeter grossen Roboter für OPs und Biopsien entwickelt, der das dabei gewonnene Material aus dem Körper abtransportiert, Medikamente dorthin bringt, wo sie wirken sollen, und therapeutische Wärme erzeugt. Laut dem NTU-Team um Lum Guo Zhan schafft der Roboter das alles, obwohl er weder einen Motor besitzt noch eine Energieversorgung. Er wird von aussen durch magnetische Kräfte gesteuert, sodass er seinen Weg durch den Körper bis zum Ziel zurücklegen und – dort angekommen – seinen Auftrag erfüllt.

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Dr. med. Samuel Schmid wird neuer Klinikleiter Orthopädie im Oberwallis

Das Spitalzentrum Oberwallis SZO ernennt Dr. med. Samuel Schmid per 1. Dezember 2026 zum Klinikleiter der Klinik Orthopädie / Traumatologie. Mit seiner ausgewiesenen fachlichen Expertise und langjährigen klinischen Erfahrung übernimmt er die medizinische und strategische Leitung der orthopädischen Versorgung im Oberwallis. Er tritt die Nachfolge von Dr. med. Andreas Ottersbach an, der sich für eine Frühpensionierung entschieden hat.

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Emmentaler Wirbelsäulenchirurg erhält Best Paper Award in Istanbul

Der „Best Paper Award“ im renommierten „Global Spine Journal“ geht an PD Dr. Sebastian Bigdon von der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental. Am Global Spine Congress 2026 in Istanbul, dem weltweit bedeutendsten Kongress für Wirbelsäulenchirurgie, wurde PD Dr. Sebastian Bigdon, Leiter der Wirbelsäulenchirurgie der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental, mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Der Preis wird vom Global Spine Journal vergeben und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen in der internationalen Wirbelsäulenchirurgie.

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Neuer Bürostuhl in Stone Grey setzt auf Design, Komfort und Nachhaltigkeit

Mit dem Connex Signature | Edition Stone Grey präsentiert Klöber einen Drehstuhl, der Design, Farbkonzept und Nachhaltigkeit in einem stimmigen Gesamtbild vereint. Inspiriert von den Steinen und Bergen am Bodensee wirkt das Modell zurückhaltend und elegant – mit einem klaren Fokus auf monochrome Gestaltung. Die Besonderheit der neuen Edition liegt im durchgängigen Farbkonzept: Stone Grey zieht sich konsequent über alle Materialien hinweg. Das steingraue Untergestell und der farblich angepasste Rückenlehnenträger wurden speziell für diese Signature Edition entwickelt. Ein neues Textilpaneel verlängert optisch die Rückenlehne und verbindet sie harmonisch mit dem Sitz. So entsteht eine raffinierte, einheitliche Silhouette.

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