Sicherheit

Neue Dreifachtherapie schützt Neugeborene vor gefährlicher Hirnhautentzündung

Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen sind selten, aber oft dramatisch. Ein neuer Ansatz setzt erstmals auf Vorbeugung: Er stoppt gefährliche Bakterien schon vor der Übertragung. Der Erreger E. coli K1 gehört bei vielen Menschen zur normalen Darmflora und bleibt meist unauffällig. Bei der Geburt kann er auf das Neugeborene übertragen werden und gefährliche Hirnhautentzündungen auslösen.

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KI erkennt Schmerzen künftig anhand kleinster Gesichtsbewegungen und Herzsignale

Forscher der Rutgers University messen Schmerzen künftig anhand winziger Gesichtsbewegungen, die selbst geübte Beobachter kaum wahrnehmen können. Eine speziell trainierte Software mit Künstlicher Intelligenz analysiert die Signale innerhalb weniger Sekunden. Das Forschungsteam um Elizabeth Torres und ihre Doktorandin Mona Elsayed verfolgt das Ziel, eine einheitliche Schmerzskala zu entwickeln. Da jeder Mensch eine unterschiedliche Schmerzschwelle besitzt, sollen körpereigene Signale künftig eine objektivere Bewertung ermöglichen.

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Alzheimer-Studie untersucht Schutzfaktoren für Denk- und Gedächtnisleistung

Ein gesundes Gehirn schützt die Denk- und Gedächtnisfähigkeiten vor den frühen Auswirkungen von Alzheimer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Murdoch University in Zusammenarbeit mit AdventHealth. Manche Menschen erhalten jedoch ein hohes Ausmass der geistigen Leistungsfähigkeit aufrecht, obwohl ihre Gehirne bereits frühe Anzeichen einer Erkrankung aufweisen. Daher wollten die Forscher wissen, wie es zu diesem Phänomen kommt. Umfassende Analyse Forschungsleiterin Kelsey Sewell von der Murdoch University und ihr Team haben untersucht, warum manche Gehirne resilienter sind als andere. Zudem haben die Experten analysiert, ob Faktoren wie die Bildung, der sozioökonomische Status und die Gesundheit des Gehirns einen Unterschied machen. Mit diesen Erkenntnissen könnten frühere und gezieltere Strategien zur Minimierung der Auswirkungen der Krankheit auf das Gedächtnis und die Denkfähigkeit entwickelt werden, heisst es.

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Spitalzentrum Oberwallis führt roboterassistierte Chirurgie in der Urologie ein

Visp, 13. Mai 2026 – Die Urologie am Spitalzentrum Oberwallis SZO erlebt derzeit einen bedeutenden technologischen Fortschritt: Künftig werden urologische Eingriffe durch den Einsatz roboterassistierter Systeme wie die Da Vinci Technologie unterstützt. Diese Innovation verspricht nicht nur eine höhere Präzision bei Operationen, sondern auch eine schnellere Genesung für Patientinnen und Patienten. Bei der roboterassistierten Chirurgie steuert der Operateur ein hochentwickeltes System über eine Konsole. Die Bewegungen der menschlichen Hand werden dabei in feinste, absolut ruhige Instrumentenbewegungen übertragen. Besonders bei komplexen Eingriffen – etwa an Prostata, Niere oder Harnblase – bietet diese Technik entscheidende Vorteile.

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Lebererkrankungen nehmen zu: 780 Tote täglich durch Lebererkrankungen in Europa

Jeden Tag sterben in Europa fast 780 Menschen an Lebererkrankungen, obwohl viele dieser Todesfälle vermeidbar wären. Eine internationale Analyse unter Beteiligung des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern zeigt, dass hinter dieser Entwicklung nicht nur medizinische, sondern auch gesellschaftliche und gesundheitspolitische Faktoren stehen. Lebererkrankungen entwickeln sich zunehmend zu einem der grössten Gesundheitsprobleme Europas. Laut der aktuellen Analyse der „EASL–Lancet Commission“ sterben jährlich rund 284’000 Menschen an Leberzirrhose oder Leberkrebs. Besonders deutlich wird dies am Anstieg der Leberkrebssterblichkeit um mehr als 50 Prozent seit dem Jahr 2000. Gleichzeitig gehören Lebererkrankungen zu den wenigen nichtübertragbaren Krankheiten, deren Häufigkeit weiter zunimmt, im Gegensatz etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder vielen Krebsarten.

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Burgdorf BE: OP-Roboter begeistert – Spital Emmental zieht starke Zwischenbilanz

Die chirurgische Klinik des Spitals Emmental zieht über sechs Monate nach der erfolgreichen Einführung des OP-Roboters Dexter von Distalmotion eine positive Zwischenbilanz. Neben einer hohen Anzahl erfolgreich durchgeführter Eingriffe ist auch das öffentliche Interesse an der neuen Technologie bemerkenswert gross: Eine kürzlich durchgeführte öffentliche Präsentation stiess auf ausserordentlich hohen Anklang. Seit der Inbetriebnahme im September 2025 hat sich der OP-Roboter Dexter der Schweizer Firma Distalmotion im chirurgischen Alltag bestens etabliert. „Nach etwa sieben Monaten hat sich das chirurgische Team des Spitals Emmental sehr gut mit dem OP-Roboter vertraut gemacht und ist bestens eingearbeitet.

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Weniger Risiken für Mutter und Kind dank digitaler Unterstützung per Smartphone

Auch in der Schweiz gewinnt die digitale Gesundheitsbegleitung während der Schwangerschaft zunehmend an Bedeutung. Apps und vernetzte Geräte sollen werdende Mütter unterstützen, ihre Gesundheit im Blick zu behalten. Eine Studie aus den USA zeigt nun, dass digitale Programme die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft wirksam begrenzen können. Mit der Spezial-App „mHealth“ sollen Schwangere laut Forschern der Kaiser Permanente Northern California Division of Research eine übermässige Gewichtszunahme bis zur Geburt des Kindes vermeiden. Die Anwendung bietet 13 wöchentliche Lektionen mit Schwerpunkt auf gesunder Ernährung und körperlicher Aktivität, die über Chats und bei Bedarf durch telefonische Unterstützung durch einen Lifestyle-Coach vermittelt werden.

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Exoskelett mit Hirnsteuerung gibt Gelähmten neue Hoffnung auf Mobilität

Mit einem von Gehirnströmen gesteuerten Exoskelett und einer sensorischen Rückmeldung der tatsächlich ausgeführten Bewegungen wollen Experten des California Institute of Technology und der Keck School of Medicine sowie der University of California Irvine Menschen mit Rückenmarksverletzungen oder anderen Krankheiten wieder gehen lassen. Als Testperson diente eine gelähmte 50-Jährige. Sie benötigte zehn Übungseinheiten, um mit dem Exoskelett sicher gehen zu können.

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