belmedia Redaktion

Demenzversorgung ohne Brüche: St.Galler Kongress zeigt Wege für Netzwerke im Alltag

Wie gelingt eine Betreuung, die Menschen mit Demenz über Institutionen und Berufsgruppen hinweg verlässlich begleitet? Dieser Frage widmet sich der 12. St.Galler Demenz-Kongress am Mittwoch, 11. November 2026, auf dem Gelände der Olma-Messen St.Gallen. Unter dem Titel „Dementia Care vernetzt gestalten – (Wie) kann es gelingen?“ diskutieren Fachpersonen aus Wissenschaft und Praxis, wie Übergänge verbessert, Zuständigkeiten abgestimmt und tragfähige Versorgungsnetze aufgebaut werden können. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sind im Alltag häufig auf verschiedene Unterstützungs- und Versorgungsangebote angewiesen. Ambulante Dienste, Spitäler, Pflegeinstitutionen, spezialisierte Angebote und lokale Netzwerke begleiten sie in unterschiedlichen Phasen. Damit an den Übergängen keine Lücken entstehen, braucht es verlässliche Absprachen, geklärte Rollen und eine Zusammenarbeit, die sich konsequent an den betroffenen Menschen orientiert. „Gute Dementia Care entsteht nicht in einzelnen Institutionen, sondern im Zusammenspiel vieler Beteiligter. Am Kongress wollen wir zeigen, wie solche Verbindungen konkret aufgebaut und im Alltag wirksam werden können“, sagt Prof. Dr. Steffen Heinrich, Co-Leiter des Kompetenzzentrums Demenz der OST – Ostschweizer Fachhochschule und programmatischer Leiter des Kongresses.

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Vitamin B12 richtig beurteilen: Wann Müdigkeit und Kribbeln abgeklärt werden sollten

Vitamin B12 ist für die Blutbildung, die Zellteilung und ein funktionierendes Nervensystem unverzichtbar. Ein Mangel entwickelt sich häufig schleichend, weil der Körper grössere Vorräte speichern kann. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder Kribbeln in den Füssen werden deshalb leicht anderen Ursachen zugeschrieben. Besonders aufmerksam sollten Menschen mit veganer Ernährung, chronischen Erkrankungen des Verdauungstrakts, bestimmten Medikamenten oder früheren Operationen an Magen und Darm sein. Ein einzelnes Symptom oder ein auffälliger Laborwert erlaubt noch keine sichere Diagnose. Entscheidend ist die Verbindung aus Beschwerden, Ernährungsweise, Vorerkrankungen, Medikamenten und gezielten Blutuntersuchungen. Eine frühzeitige Abklärung ist wichtig, weil neurologische Schäden bei einem länger bestehenden Mangel möglicherweise nicht vollständig zurückgehen.

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Ferritinwert richtig einordnen: Was niedrige und erhöhte Werte bedeuten

Ferritin gilt als wichtigster Laborwert zur Einschätzung der Eisenspeicher. Ein niedriger Wert spricht häufig für einen Eisenmangel, während ein normaler oder erhöhter Wert deutlich schwieriger zu beurteilen ist. Entzündungen, Infektionen, Lebererkrankungen und weitere Einflüsse können die Konzentration anheben und einen gleichzeitig bestehenden Mangel verdecken. Erst das Zusammenspiel mit Blutbild, Entzündungswerten, Transferrinsättigung und Beschwerden ergibt ein aussagekräftiges Bild. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder Haarausfall werden häufig vorschnell mit einem niedrigen Ferritinwert verbunden. Diese Beschwerden sind jedoch unspezifisch und können zahlreiche andere Ursachen haben. Umgekehrt kann ein Eisenmangel bereits bestehen, bevor das Hämoglobin sinkt und eine Blutarmut erkennbar wird. Laborwerte sollten deshalb weder isoliert interpretiert noch ohne geklärte Ursache durch Eisenpräparate korrigiert werden.

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Blutdruck zuhause messen: Passende Manschette und verlässliches Protokoll

Blutdruckwerte aus dem eigenen Wohnzimmer können eine Diagnose unterstützen und zeigen, wie eine Behandlung im Alltag wirkt. Aussagekräftig werden sie durch ein geprüftes Messgerät, eine passende Manschette und einen gleichbleibenden Ablauf. Fünf Minuten Sitzruhe, ein abgestützter Arm auf Herzhöhe und ein vollständiges Protokoll gehören dazu. Einzelne Zahlen ohne Angaben zu Zeitpunkt und Messbedingungen liefern dagegen nur eine Momentaufnahme. Der Blutdruck verändert sich mit Bewegung, Anspannung, Schlaf und Medikamentenwirkung. Deshalb ist eine Messung direkt nach dem Treppensteigen kaum mit einer ruhigen Morgenmessung vergleichbar. Eine sorgfältig vorbereitete Messreihe schafft bessere Voraussetzungen für das Arztgespräch. Sie ersetzt jedoch weder die medizinische Beurteilung noch eine gegebenenfalls notwendige 24-Stunden-Messung.

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21-Jähriger lebensgefährlich verletzt – Polizei fahndet nach Täter oder Tätern

(Biasca TI). Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute, kurz vor 15 Uhr, bei der gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) die Meldung über einen schwer verletzten Mann an der Via Bellinzona in Biasca eingegangen ist. Nach Angaben der Ärzte befindet sich der 21-Jährige in einem sehr schlechten Zustand und sein Leben ist in Gefahr.

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Heftige Frontalkollision mit drei Autos

(Steinen SZ). Am Montag, 5. Oktober 2026, ist es auf der Schlagstrasse kurz nach 9 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit drei Personenwagen gekommen. Zwei Personen wurden dabei verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Dreifach-Crash mit Bus – drei Frauen verletzt

(St.Gallen SG). Am Sonntagnachmittag (04.10.2026) ist es auf der Langgasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen und einem Bus gekommen. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Zwei von ihnen wurden mit der Rettung ins Spital gebracht.

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72-Jähriger stirbt nach Verkehrsunfall – Polizei sucht weiterhin Zeugen

(St.Gallen SG). Der 72-jährige Autofahrer, welcher am Donnerstagabend (01.10.2026) infolge eines mutmasslichen medizinischen Ereignisses in einen Verkehrsunfall involviert war, ist im Spital verstorben. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht in diesem Zusammenhang weiterhin Zeugen.

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Schwere Kollision zwischen E-Bike und Töff

(Gossau SG). Am Sonntagnachmittag (04.10.2026) ist es zu einem Unfall zwischen einem E-Bike und einem Motorrad gekommen. Ein 65-jähriger Motorradfahrer wurde schwer, ein 58-jähriger E-Bike-Fahrer leicht verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Brand im Strohlager einer Scheune – Pferde und Kälber gerettet, zwei Personen im Spital

(Flums SG). Am späten Sonntagnachmittag (04.10.2026) ist es zu einem Brand in einer Scheune gekommen. Zwei Pferde und zwei Kälber konnten unverletzt aus dem Stall gerettet werden. Zwei Personen wurden nach einer Kontrolle durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

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Schwere Töff-Kollision: Zwei junge Lenker bewusstlos – Rettungshelikopter im Einsatz

(Glashütten AG). Am Sonntagnachmittag kam es in Glashütten zu einer schweren Kollision zwischen zwei Motorradfahrern. Der 17- und der 20-Jährige mussten mit einem Rettungswagen und einem Rettungshelikopter in Spitäler gebracht werden. Die Zofingerstrasse war für mehrere Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.

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Alkoholisierter E-Bike-Fahrer stürzt am Randstein

(Gais AR). Am Sonntag, 4. Oktober 2026, ist in Gais ein alkoholisierter E-Bike-Fahrer gestürzt und hat sich dabei leicht verletzt. Der 36-Jährige touchierte auf dem Weg nach Hause mit seinem E-Bike einen Randstein und kam zu Fall. Er wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.

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Bluttransfusion im Spital: So funktionieren Ablauf und Sicherheitskontrollen

Eine Bluttransfusion gehört in Schweizer Spitälern zu den streng kontrollierten medizinischen Behandlungen. Blutprodukte werden nicht einfach aus einem Kühlschrank geholt und angehängt. Zwischen der ärztlichen Entscheidung und dem Beginn der Transfusion liegen mehrere Schritte: Identität und Blutgruppe werden geprüft, Laboruntersuchungen durchgeführt, das passende Blutprodukt ausgewählt und unmittelbar vor der Verabreichung nochmals kontrolliert. Die vielen Kontrollen verfolgen ein gemeinsames Ziel: Das richtige Blutprodukt muss zur richtigen Person gelangen und fachgerecht verabreicht werden. Gleichzeitig wird während und nach der Transfusion beobachtet, ob unerwartete Reaktionen auftreten. Der gesamte Ablauf ist Teil eines Qualitätssicherungssystems, das von der Blutspende über Labor und Blutlager bis zum Patientenbett reicht.

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Telemedizin im Spital: Chancen, Grenzen und geeignete Einsatzbereiche

Telemedizin im Spital umfasst weit mehr als ein Gespräch vor der Webcam. Digitale Sprechstunden, fachärztliche Telekonsile und die Fernüberwachung medizinischer Werte können Behandlungen ergänzen, Anfahrtswege verkürzen und spezialisiertes Wissen schneller verfügbar machen. Sinnvoll sind diese Angebote jedoch nur, wenn die medizinische Fragestellung aus der Distanz zuverlässig beurteilt werden kann. Ob ein digitaler Termin geeignet ist, entscheidet sich deshalb nicht allein nach dem Wunsch nach mehr Komfort. Krankheitsbild, Behandlungsphase, technische Voraussetzungen und mögliche Risiken müssen zusammen betrachtet werden. Sobald eine körperliche Untersuchung, eine unmittelbare Behandlung oder eine dringliche Abklärung erforderlich ist, bleibt die persönliche Vorstellung im Spital unverzichtbar.

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Spitalkeime verstehen: Wie Übertragung geschieht und wer besonders gefährdet ist

Spitalkeime sind keine besondere Gruppe von Mikroorganismen, sondern Bakterien, Viren, Pilze oder andere Erreger, die während einer medizinischen Behandlung übertragen werden oder eine Infektion auslösen können. Das Risiko entsteht durch das Zusammentreffen erkrankter Menschen, invasiver Eingriffe, häufiger Kontakte und zahlreicher medizinischer Geräte. Konsequente Hygiene, sorgfältige Arbeitsabläufe und ein gezielter Einsatz von Antibiotika können viele dieser Infektionen verhindern. Nicht jede im Spital erworbene Infektion geht auf mangelnde Sauberkeit zurück. Manche Erreger stammen aus der körpereigenen Flora und gelangen während einer Operation oder über einen Katheter an eine empfindliche Stelle. Besonders gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, schweren Grunderkrankungen, offenen Wunden oder längeren Spitalaufenthalten.

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Sturzprävention im Spital: Risiken früh erkennen und Mobilität sicher fördern

Sturzprävention im Spital soll Verletzungen verhindern, ohne Patientinnen und Patienten unnötig in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken. Akute Erkrankungen, Operationen, neue Medikamente, Schmerzen und die ungewohnte Umgebung können das Gleichgewicht vorübergehend verändern. Eine sorgfältige Risikoeinschätzung, sichere Wege und individuell begleitete Mobilisation bilden deshalb eine gemeinsame Aufgabe von Medizin, Pflege, Physiotherapie und den betroffenen Personen. Vollständige Ruhe erscheint zunächst sicher, kann jedoch innerhalb kurzer Zeit Kraft, Ausdauer und Selbstständigkeit vermindern. Dadurch wird das spätere Aufstehen schwieriger und das Sturzrisiko kann weiter steigen. Eine wirksame Prävention verbindet daher Schutz mit angemessener Aktivität: Hilfe wird dort angeboten, wo sie erforderlich ist, während vorhandene Fähigkeiten gezielt erhalten und gefördert werden.

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